Easyriders aktuelle Ausgabe (Nr. 540)

ab 24.08.2018 an den üblichen Verkaufsstellen


Easyriders Inhalt  10/2018


Easyriders Editorial  10/2018

 

 

Fette Ansage: 10 Jahre BOAR!

 

 

 

So viele verschiedene Bikes, so viele verschiedene Customizer - und wer hat sie alle unter einen Hut namens „BOAR“ gebracht? Custom Chrome Europe.

Und das machen sie nun schon seit 10 Jahren. Insgesamt wurden mehr als 40 Bikes unter dem Motto „Bolt on and ride“ (kurz: BOAR) auf die Räder gestellt. Das ist schon mal 'ne richtig fette Ansage!

Wenn man überlegt, wer da alles schon mitgemacht hat, wen man einbezogen und eine Chance gegeben hat – Respekt!

Vor allem, weil es nicht nur um das Anschrauben von käuflichen Teilen ging, sondern weil das „ride!“ einen wichtigen Aspekt ausmacht. Und das ist ja immer das, wo auch unser Herz höher schlägt.

Die BOAR-Bikes werden, sobald sie fertig sind, auf die Straße geschickt. Und da trifft man schon mal einen Horst Rösler bei einem Event in Frankreich auf einem BOAR-Bike, das MB Cycles gebaut hat. Das ist einfach normal bei Custom Chrome.

 

 

 

Wie jedes Jahr machen wir ein Special in Easyriders (ab S. 45), um die Produkte, die man über Custom Chrome beziehen kann, am lebenden Beispiel vorzustellen. Die lebenden Beispiele kommen in diesem Jahr von drei Großen in der Szene – Thunderbike, Rick's Motorcycles und Harley Factory – sowie von zwei nicht weniger bekannten, innovativen Customizern, die in der Regel alleine arbeiten: Martin Becker (MB Cycles) aus Heidelberg und mit Danny Schneider (Hardnine Choppers) erstmals jemand aus der Schweiz. Letzterer mit der Unterstützung von Rainer Bächli, der über seinen Harley Heaven das Basis-Bike beigesteuert hat.

So super kann es laufen, wenn man zusammen arbeitet - was ja einer der Grundgedanken der „BOAR“ Initiative bei CCE ist.

 

 

 

 

 

Respekt!

 

 

 

Einen besonderen Respekt sprechen wir auch Leuten aus, die ihre Teile selbst bauen. Wahrscheinlich hat sich der eine oder andere von Euch auch schon mal Gedanken darüber gemacht, seine selbst gebauten Teile in größerer Stückzahl zu bauen und zu verkaufen.

Bei einem so wichtigen Teil wie einer Gabel muss man Bestimmungen einhalten und Institutionen einbeziehen, die ein Auge auf derart sicherheitsrelevante Fahrzeugteile haben.

 

Das aber auch dieser Vorgang nicht unmöglich ist, zeigt uns der Customizer Sven Denker (Custom Corner) aus Sottrum bei Bremen. Er hatte eine Gabel gesehen, die gut aussah und deren Funktion durchdacht war, aber leider hat es seiner Meinung nach an der Qualität und den Details doch ziemlich gehapert.

 

 

Er wollte sie besser bauen, hat sich mit Technikern der Uni Osnabrück auseinander gesetzt und immer wieder nachgebessert, bis man dort zufrieden mit den Berechnungen und den Prototypen war. Anschließend hat er sich mit den Sachverständigen des TÜVs auseinander gesetzt, so dass man diese Gabel nun mit TÜV-Segen verwenden darf. Schlussendlich wurde das Design beim Deutschen Patent- und Markenamt geschützt. Soweit so gut und das schicke Frontend ist ab sofort beim ihm bestellbar (S. 12).

 

Und wie schon die sehr geschätzte Kollegin eines unserer Mitbewerber sagte: „Wenn jemand etwas nachbaut und es ist besser als das Original, ist es dann nicht ok?“

 

 

 

In diesem Sinne: Baut und fahrt was Euch glücklich macht!

 

 

Das macht jedenfalls

 

Euer Easyriders Team